Vier Systeme. Ein Neubau.Vier Monate.
Wie aus vier Technologien eine Plattform entstand, die über 17 Millionen Datensätze, dynamische Preise und den täglichen Handel mit gebrauchten Büchern zuverlässig zusammenführt.
Vier Systeme. Vier Technologien. Vier Release-Wege.
Ankauf, Lager, Webshop und Neubuch-Beschaffung waren getrennt gewachsen. Jede Änderung musste an mehreren Stellen gedacht, entwickelt und veröffentlicht werden.
Web-Frontend
Lager-Desktopprogramm
Neubuch-Beschaffung
Im Gebrauchtwarenhandel entscheidet der Preis zweimal über den Erfolg.
Der Ankaufspreis entscheidet, ob Privatkunden ihre Bücher einsenden. Der Verkaufspreis entscheidet, ob ein Angebot gefunden und gekauft wird. Beide verändern sich täglich. Im Altsystem bedeutete jede Anpassung: Quellcode ändern und auf das nächste Release warten.
Ein Stack. Eine Plattform. Zwei Preis-Engines.
Das System wurde neu gebaut und mehr als 17 Millionen Datensätze wurden übernommen. Im Zentrum stehen zwei getrennte Regelwerke für Ankauf und Verkauf.
Was ist ein Buch im Ankauf wert?
Die Engine verbindet Marktpreise, Verkaufsrang, Zustand und Lagerkosten. Sperrlisten und Sonderregeln können bis auf einen einzelnen Titel greifen.
Welcher Verkaufspreis passt zum Markt?
Mehrere Stufen führen vom Kosten-Mindestpreis über den Zustandsvergleich bis zur gezielten Unterbietung des Wettbewerbs.
Der Repricer reagiert auf den Markt, statt auf das nächste Release zu warten.
Marktmeldungen lösen die Neuberechnung betroffener Artikel aus. Zusätzlich wird der gesamte Bestand regelmäßig neu bewertet.
Margen, Staffeln, Untergrenzen und Sperrlisten werden über eine Oberfläche gepflegt. Eine Vorschau zeigt vor dem Speichern, wie viele Artikel eine Änderung betrifft. Ohne Code. Ohne Release.
Schnittstellen, die Fehler aushalten.
Die angebundenen Systeme kommunizieren über eine Warteschlange mit automatischer Wiederholung. Ein vorübergehender Ausfall stoppt damit nicht sofort den gesamten Prozess.
Schneller im System. Schneller am Markt.
Die Plattform verarbeitet Preisentscheidungen in einem Umfang, der manuell nicht mehr beherrschbar wäre. Gleichzeitig kann der Betrieb seine Strategie heute selbst verändern.
Und eine Änderung der Preisstrategie dauert heute einen Nachmittag statt eines neuen Software-Releases.
Wo wartet Ihr Betrieb noch auf das nächste Release?
Wir schauen gemeinsam auf Prozesse, Daten, Systeme und den Engpass, der heute am meisten Zeit oder Marge kostet.
Systemlandschaft besprechen