Zum Hauptinhalt springen
Zurück zu den Ankaufssystemen
Case Study · Gebrauchtbuchhandel

Vier Systeme. Ein Neubau.Vier Monate.

Wie aus vier Technologien eine Plattform entstand, die über 17 Millionen Datensätze, dynamische Preise und den täglichen Handel mit gebrauchten Büchern zuverlässig zusammenführt.

Kunde
Onlinehändler für gebrauchte Bücher
Branche
Onlinehandel
Umstellung
4 Monate
Ohne Stillstand im Betrieb
Die Ausgangslage

Vier Systeme. Vier Technologien. Vier Release-Wege.

Ankauf, Lager, Webshop und Neubuch-Beschaffung waren getrennt gewachsen. Jede Änderung musste an mehreren Stellen gedacht, entwickelt und veröffentlicht werden.

01

Java-Backend

02

Web-Frontend

03

Lager-Desktopprogramm

04

Neubuch-Beschaffung

Der wunde Punkt: der Preis

Im Gebrauchtwarenhandel entscheidet der Preis zweimal über den Erfolg.

Der Ankaufspreis entscheidet, ob Privatkunden ihre Bücher einsenden. Der Verkaufspreis entscheidet, ob ein Angebot gefunden und gekauft wird. Beide verändern sich täglich. Im Altsystem bedeutete jede Anpassung: Quellcode ändern und auf das nächste Release warten.

Die Lösung

Ein Stack. Eine Plattform. Zwei Preis-Engines.

Das System wurde neu gebaut und mehr als 17 Millionen Datensätze wurden übernommen. Im Zentrum stehen zwei getrennte Regelwerke für Ankauf und Verkauf.

Engine 01

Was ist ein Buch im Ankauf wert?

Die Engine verbindet Marktpreise, Verkaufsrang, Zustand und Lagerkosten. Sperrlisten und Sonderregeln können bis auf einen einzelnen Titel greifen.

MarktpreisVerkaufsrangZustandLagerkostenSperrlisten
Engine 02

Welcher Verkaufspreis passt zum Markt?

Mehrere Stufen führen vom Kosten-Mindestpreis über den Zustandsvergleich bis zur gezielten Unterbietung des Wettbewerbs.

MindestpreisZustandsvergleichWettbewerbMargePreisstaffeln
Repricing im Zehn-Minuten-Takt

Der Repricer reagiert auf den Markt, statt auf das nächste Release zu warten.

Marktmeldungen lösen die Neuberechnung betroffener Artikel aus. Zusätzlich wird der gesamte Bestand regelmäßig neu bewertet.

Vom Betrieb selbst steuerbar

Margen, Staffeln, Untergrenzen und Sperrlisten werden über eine Oberfläche gepflegt. Eine Vorschau zeigt vor dem Speichern, wie viele Artikel eine Änderung betrifft. Ohne Code. Ohne Release.

Stabil verbunden

Schnittstellen, die Fehler aushalten.

Die angebundenen Systeme kommunizieren über eine Warteschlange mit automatischer Wiederholung. Ein vorübergehender Ausfall stoppt damit nicht sofort den gesamten Prozess.

Nachvollziehbar statt fragiler Direktaufrufe
01
Warenwirtschaft
02
Marktplatz
03
Versandlogistik
04
Neubuch-Lieferant
05
Zwei Vergleichsportale
Das Ergebnis

Schneller im System. Schneller am Markt.

Die Plattform verarbeitet Preisentscheidungen in einem Umfang, der manuell nicht mehr beherrschbar wäre. Gleichzeitig kann der Betrieb seine Strategie heute selbst verändern.

10.000
Repricing-Vorgänge täglich
mit aktuellen Preisen
80.000
beantwortete Preisanfragen
im Tagesschnitt
< 1 s
Antwortzeit der Katalogsuche
vorher rund 36 Sekunden
4 Monate
bis zur Umstellung
ohne Stillstand
In knapp neun von zehn Fällen steht das Angebot dort vorn, wo der Kunde kauft.

Und eine Änderung der Preisstrategie dauert heute einen Nachmittag statt eines neuen Software-Releases.

Ihre Systemlandschaft

Wo wartet Ihr Betrieb noch auf das nächste Release?

Wir schauen gemeinsam auf Prozesse, Daten, Systeme und den Engpass, der heute am meisten Zeit oder Marge kostet.

Systemlandschaft besprechen

Privatsphäre

Wir nutzen Cookies für die beste Erfahrung.